Lesebrillen
Lesebrillen haben eine lange Tradition. Sie werden, wie der Name schon sagt als Sehhilfe zum Lesen eingesetzt. Doch das Schattendasein, dass man sich leicht verschämt eine Lesebrille, in früheren Zeiten an die Augen, heute auf die Nase gesetzt hat, ist vorbei. Lesebrillen sind modische Brillen, und von manchen Menschen werden sie auch eingesetzt, obwohl überhaupt keine Sehschwäche vorliegt.
Wie Brillen an sich, werden in manchen Gegenden Lesebrillen auch als Augengläser bezeichnet. Der Begriff kommt aber ursprünglich aus Österreich und hat sich im ganzen Deutschsprachigen Raum verbreitet. Andere Bezeichnungen, sowohl für die Brille, aber insbesondere für die Lesebrille ist der Zwicker. Diese Brille setzte man sich auf die Nase, sie hatte n der Regel keine Bügel, wann immer man genauer sehen musste, so auch beim Lesen. Monokel ist ebenfalls so eine Bezeichnung. Beides sind jedoch Ausdrücke die im heutigen Deutsch nicht mehr verwendet werden.
Der Erfinder der Lesebrille ist unbekannt. Jedoch ist bekannt woher diese Erfindung stammt, nämlich aus der Toskana und ist somit den Italienern zuzuordnen. In frühen Jahrhunderten verwendete man auch ein Leseglas zum besseren erkennen von Buchstaben.
Lesebrillen sind für Menschen, die im Nahen Bereich nicht so gut sehen, also an einer Weitsichtigkeit leiden. Bei vielen Menschen zeigt sich eine Leseschwäche langsam und sie stellen bei einfachen Tätigkeiten wie dem Einfädeln einer Nadel fest, dass das Augenlicht schlechter geworden ist. Neue Studien haben ergeben, dass bei Menschen die an einer Kurzsichtigkeit leider, der IQ im Durchschnitt zwischen 7 und 8,5% höher ist als bei Nichtbetroffenen.